Evolution des Menschen

 

Geheimwaffe Kunst: Eine neue evolutionsbiologische Theorie (2011)

Thomas Junker. „Geheimwaffe Kunst: Eine neue evolutionsbiologische Theorie.“ Darwins langer Arm Evolutionstheorie heute. Hrsg. von Heinz-Ulrich Reyer und Paul Schmid-Hempel. Reihe Zürcher Hochschulforum, Bd. 47. Zürich: vdf Hochschulverlag an der ETH, 2011, S. 155-168.

 

 

 

 

Schönheit und andere Provokationen – Eine neue evolutionsbiologische Theorie der Kunst (2010)

Thomas Junker. „Schönheit und andere Provokationen – Eine neue evolutionsbiologische Theorie der Kunst.“ In Der Mensch – Evolution, Natur und Kultur. Hrsg. von Jochen Oehler. Berlin: Springer, 2010, S. 91-107.

 

 

 

Art as a biological adaptation, or: Why modern humans replaced the Neanderthals (2010)

  • Newer biological theories attribute important adaptive functions to human art and thus provide an important, so far mostly overlooked factor that may explain the survival of modern humans and the disappearance of the Neanderthals. The oldest known objects unambiguously identifiable as art were found in Central and Western Europe and date from around 36,000 years ago. According to all that we know, they were created solely by modern humans who had migrated from Africa to Europe just a few thousand years before. Thus art seems to be the only fundamentally new characteristic that the ancestors of today’s humans possessed compared to earlier and other hominids (e.g. Neanderthals or Homo erectus) and that can be proven on the basis of archaeological finds. Although this historical reconstruction is widely accepted no causal connection is seen between the ability of modern humans to produce art and their stunning evolutionary success. How would a Darwinian explanation of art look like? Does it help to understand the origins of art and its enormous significance for individuals and social groups?

 

Thomas Junker. „Art as a biological adaptation, or: Why modern humans replaced the Neanderthals,” Quartär: Internationales Jahrbuch zur Erforschung des Eiszeitalters und der Steinzeit / International Yearbook for Ice Age and Stone Age Research 57 (2010): 171-178.

 

Wer hat Angst vor der Evolution? Oder: Was sagt die Biologie zum Sinn des Lebens? (2010)

Thomas Junker. „Wer hat Angst vor der Evolution? Oder: Was sagt die Biologie zum Sinn des Lebens?“ In Naturwissenschaften und Theologie. Methodische Ansätze und Grundwissen zum interdisziplinären Dialog. Hrsg. von Joachim Weinhardt. Stuttgart: Kohlhammer, 2010, S. 83-97.

Der Darwin-Code: Die Evolution erklärt den Sinn des Lebens (2009)

Thomas Junker. „Der Darwin-Code: Die Evolution erklärt den Sinn des Lebens.“ In Weltordnungen. Herausgegeben von Gregor Maria Hoff. Innsbruck, Wien: Tyrolia, 2009, S. 127-143.

 

Der Darwin-Code: Die revolutionären Konsequenzen der Evolutionstheorie (2009)

Thomas Junker & Sabine Paul. „Der Darwin-Code: Die revolutionären Konsequenzen der Evolutionstheorie.“ In Happy Birthday, Charly! Redebeiträge von Charles Darwin, Thomas Junker, Ulrich Kutschera, Sabine Paul, Michael Schmidt-Salomon und Franz M. Wuketits. Schriftenreihe der Giordano Bruno Stiftung, 3. Aschaffenburg: Alibri, 2009, S. 17-35.

 

Die evolutionäre Logik der Selbstmordattentate (2009)

Thomas Junker. „Die evolutionäre Logik der Selbstmordattentate,“ Diesseits 23 (2009), no. 2: 25-27.

  • Warum opfern sich Menschen für andere Menschen oder für höhere Ziele auf? Was kann die Evolutionsbiologie zum Verständnis dieses auf den ersten Blick so verstörenden Verhaltens beitragen? Wie kann sie den in der Presse als ‚Kamikaze‘ bezeichneten Heldenmut der nach dem Erdbeben vom März 2011 in den zerstörten Atomkraftwerken Japans verstrahlten Arbeiter oder die Aktionen der Selbstmordattentäter vom September 2001 erklären? Wie bei jeder anderen Verhaltensweise kommt es darauf an, zum einen die Umweltbedingungen zu beachten, unter denen sie auftritt. Ebenso wichtig aber ist es, die ererbten Anlagen in Betracht zu ziehen, die wesentlich mitbestimmen, wie ein Mensch seine Erfahrungen verarbeitet und in Handlungen umsetzt.
  • Nach der Darwinschen Selektionstheorie existieren Lebewesen letztlich nur, um das Überleben und die Verbreitung ihrer Gene sicherzustellen, was normalerweise durch die Fortpflanzung erreicht wird. Auf den ersten Blick ist selbstaufopferndes Verhalten also nicht mit der natürlichen Auslese erklärbar. Denn dies würde ja bedeuten, dass ein Individuum seine Fortpflanzungschancen dadurch verbessert, dass es sich nicht fortpflanzt. Entsprechende Gene dürfte es – von seltenen Neumutationen abgesehen – also gar nicht geben. Tatsächlich handelt es sich aber um einen scheinbaren Widerspruch und um einen biologisch bedingten Denkfehler. Wie die meisten Säugetiere sind Menschen in erster Linie darauf programmiert, eigene Kinder zu bekommen, und so übersieht man leicht, dass dies nur eine von verschiedenen Möglichkeiten ist, wie ein Organismus seine Gene weitergeben kann.

      

     

     

    Die Konjunktur des Minirocks (2009)

    Thomas Junker. „Die Konjunktur des Minirocks.“ Cicero, Magazin für politische Kultur (März 2009): 108-113.

     

    Der Darwin-Code: Die Evolution erklärt unser Leben (2009)

    Thomas Junker & Sabine Paul. Der Darwin-Code: Die Evolution erklärt unser Leben. München: C. H. Beck Verlag, 2009. 2., korr. Aufl. 2009.

     

    Der Islam und die modernen Selbstmordattentate (2008)

    Thomas Junker. „Der Islam und die modernen Selbstmordattentate.“ In Gegen die feige Neutralität. Beiträge zur Islamkritik. Hg. von Armin Geus und Stefan Etzel. Marburg: Basilisken-Presse, 2008, S. 122-27.

     

    The downfall of civilised nations in the light of biology: Erwin Baur’s Darwinian Doomsday Science (1922/32) (2008)

    • The German botanist Erwin Baur (1875-1933) was one of the leading geneticists of his time. In 1927 he organized the Fifth International Congress of Genetics in Berlin. As early as 1924 he had demonstrated empirically and theoretically how the mutation concept of genetics can be combined with the theory of selection into a Darwinian model of evolution. With his work he anticipated and strongly influenced the Evolutionary Synthesis of the late 1930s and 40s. Baur was convinced that Darwinism can also explain the fall of ancient civilisations and that this insight can and must be used to prevent a similar fate for modern civilised nations. By changing the differential reproductive success of certain genotypes within a population civilisation itself destroys the prerequisites of its existence.

     

Thomas Junker. „The downfall of civilised nations in the light of biology: Erwin Baur’s Darwinian Doomsday Science (1922/32),” Annals of the History and Philosophy of Biology 13 (2008): 53-65.

 

Die Bedeutung der Evolutionstheorie für die moderne Sicht des Menschen (2007)

Thomas Junker. „Die Bedeutung der Evolutionstheorie für die moderne Sicht des Menschen.” In Zufall Mensch? Das Bild des Menschen im Spannungsfeld von Evolution und Schöpfung. Hg. von Lars Klinnert. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2007, S. 25-39.

 

Johann Friedrich Blumenbach, Stephen Jay Gould und die natürliche Einheit der Menschen (2007)

Thomas Junker. „Johann Friedrich Blumenbach, Stephen Jay Gould und die natürliche Einheit der Menschen.“ In Physische Anthropologie – Biologie des Menschen. Beiträge zur 14. Jahrestagung der DGGTB in Göttingen 2005. Verhandlungen zur Geschichte und Theorie der Biologie, Bd. 13. Berlin: Verlag für Wissenschaft und Bildung, 2007, S. 17-28.

 

Missbrauchte Evolution? Biologismus im Laufe der Zeit (2006)

Thomas Junker. „Missbrauchte Evolution? Biologismus im Laufe der Zeit.“ In Wunder Mensch – Triumph der Evolution. Gütersloh/ München: Wissen Media Verlag, 2006, S. 440-43.

 

Die Evolution des Menschen (2006)

Thomas Junker. Die Evolution des Menschen. Reihe Beck Wissen. München: C. H. Beck Verlag, 2006. 2., durchgesehene Aufl. München: C. H. Beck Verlag, 2008.

 

Biologie und gesellschaftliche Reformprojekte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (2003)

Thomas Junker. „Biologie und gesellschaftliche Reformprojekte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.“ In Tamás Meleghy & Heinz-Jürgen Niedenzu, Hgg. Soziale Evolution. Die Evolutionstheorie und die Sozialwissenschaften. Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Sonderband 7. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 2003, S. 316-30.

 

Anthropologie und synthetischer Darwinismus im Dritten Reich (2003)

Uwe Hoßfeld & Thomas Junker. „Anthropologie und synthetischer Darwinismus im Dritten Reich: Die Evolution der Organismen (1943),“ Anthropologischer Anzeiger 61 (2003): 85-114.

 

Evolutionäres Zufallsereignis: Eugenische Aspekte der Gentechnik – Lotterie der Natur oder genetische Selbstbestimmung (2000)

Sabine Paul & Thomas Junker. „Evolutionäres Zufallsereignis: Eugenische Aspekte der Gentechnik – Lotterie der Natur oder genetische Selbstbestimmung,“ Freitag no. 49, 1. Dezember 2000, S. 11.

 

Der Zwang des Globalen (2000)

Thomas Junker & Sabine Paul. „Der Zwang des Globalen,“ Zeitschrift für KulturAustausch 50 (2000), no. 3: 58-60.

 

Reproduktionsmedizin, Gentechnik und die Angst vor der Eugenik (2000)

Sabine Paul & Thomas Junker. „Reproduktionsmedizin, Gentechnik und die Angst vor der Eugenik,“ Forum Sexualaufklärung und Familienplanung (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) (2000), no. 1/2: 35-41.

 

Das Eugenik-Argument in der Diskussion um die Humangenetik: eine kritische Analyse (1999)

Thomas Junker & Sabine Paul. „Das Eugenik-Argument in der Diskussion um die Humangenetik: eine kritische Analyse.“ In Biologie und Ethik. Hg. von Eve-Marie Engels. Universal-Bibliothek, Nr. 9727. Stuttgart: Philipp Reclam jun., 1999, S. 161-93.

 

 

Blumenbach’s Racial Geometry (1998)

  • "Recently a revised and expanded edition of Stephen Jay Gould’s classic The Mismeasure of Man has been published. [...] Gould claims that [... Johann Friedrich] Blumenbach has changed „the mental geometry of human order to a scheme that has promoted conventional racism ever since.“ (p. 405). Gould’s central claim is that Blumenbach „ended up with a system (see the accompanying illustration from his treatise) that placed a single race at the pinnacle of closest approach to the original creation, and then envisioned two symmetrical lines of departure from this ideal toward greater and greater degeneration.“ (p. 410, emphasis added). [...] The illustration, however, is not from Blumenbach’s Treatises, but a construction by Gould. In the Treatises we find a completely different picture: a horizontal arrangement of the skulls. [...]
  • It is obvious that with the original illustration by Blumenbach Gould’s argument would have collapsed to a large extent. Of course, Blumenbach might have ‘implied’ a triangle that would have given a visual representation of his supposedly hierarchical model, and it was only Gould who has discovered this intention. Blumenbach, however, choose a horizontal arrangement [...]. In a way this misrepresentation seems to confirm the constructionist notion, mentioned by Gould, that „unconscious presupposition always influence our analysis and organization of presumably objective data“ (p. 49). On the other hand this cannot be taken as an excuse for an obvious distortion of historical facts based on modern projections."

 

Stephen Jay Gould: On Mental and Visual Geometry (1998)

 

  • "I thank Thomas Junker for his correction to the illustration of Blumenbach’s skulls that accompanies the reprint of my essay, originally written for Discover Magazine (1994), in the revised version of The Mismeasure of Man (1996). Blumenbach’s original depicts these skulls on a line, with the Caucasian example in the center. The version prepared by the Norton book designers converted this line into a wedge, with the Caucasian skull at the apex. [...] My argument rests entirely upon Blumenbach’s text. I never mention or cite his figure at all (except in a parenthetical remark, inserted by the editors to reference the added illustration). I don’t think that I even knew about the figure when I wrote the article, for I worked from a photocopy of Blumenbach’s text alone. The version that accompanies my essay, drawn and inserted by the editors, does epitomize my argument in a useful way (especially for the non-professional readers targeted by Discover and, later, by my book), but it remains superfluous and additional to my intent and analysis." [...]

 

Thomas Junker. „Critiques and Contentions: Blumenbach’s Racial Geometry,“ Isis 89 (1998): 498-501.

Response: Stephen Jay Gould: „On Mental and Visual Geometry,“ Isis 89 (1998): 502-04.

 

Eugenik, Synthetische Theorie und Ethik. Der Fall Timoféeff-Ressovsky im internationalen Kontext (1998)

Thomas Junker. „Eugenik, Synthetische Theorie und Ethik. Der Fall Timoféeff-Ressovsky im internationalen Kontext.“ In Ethik der Biowissenschaften: Geschichte und Theorie. Hg. von Eve-Marie Engels, Thomas Junker und Michael Weingarten. Verhandlungen zur Geschichte und Theorie der Biologie, Bd. 1. Berlin: Verlag für Wissenschaft und Bildung, 1998, S. 7-40.

 

Kulturpessimismus und Genetik: Von Weimar zum Dritten Reich (1996)

Thomas Junker. „Kulturpessimismus und Genetik: Von Weimar zum Dritten Reich,“ Biologisches Zentralblatt 115 (1996): 145-52.

 

www.thomas-junker-evolution.de